Die Trump-Regierung verschärft ihre Ansprüche auf Grönland und erwägt den Kauf oder militärische Maßnahmen, um die Kontrolle zu erlangen. Zu den Hauptmotiven gehören der Zugang zu umfangreichen Offshore-Öl-, Erdgas- und Seltenerdmetallvorkommen (39 von 50 für die USA wichtigen Mineralien sind vorhanden) sowie die strategische militärische Positionierung in der Arktis, wo das schmelzende Eis neue Schifffahrtsrouten eröffnet. Zwar unterhält die USA bereits Militärstützpunkte in Grönland im Rahmen eines Verteidigungsabkommens mit Dänemark aus dem Jahr 1951, doch würde eine vollständige Kontrolle eine freiere Ausbeutung der Ressourcen ermöglichen. Experten weisen jedoch darauf hin, dass rechtliche Zugangsvereinbarungen zu ähnlichen Ergebnissen führen könnten und dass für die Erschließung der Ressourcen über Jahrzehnte hinweg erhebliche Investitionen in die Infrastruktur erforderlich wären.