Chiles neue rechtsgerichtete Regierung strebt bis 2029 ein Wirtschaftswachstum von 4 % und einen ausgeglichenen Haushalt an und nutzt dabei den 40-prozentigen Anstieg der Kupferpreise, um die Ausgabenkürzungen zu ergänzen. Der designierte Finanzminister Jorge Quiroz plant Unternehmenssteuersenkungen und eine Vereinfachung der Regulierung, um Investitionen anzukurbeln, sieht sich jedoch Kritik ausgesetzt, dass Kürzungen in Höhe von 6 Mrd. US-Dollar eine Rezession auslösen könnten. Chile, der weltweit größte Kupferproduzent, profitiert von hohen Rohstoffpreisen, muss jedoch seine Beziehungen sowohl zu den USA als auch zu China, seinem wichtigsten Exportmarkt, ausbalancieren.