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Die Nichtregierungsorganisation Public Eye wirft dem Pharmariesen Roche vor, Patentgesetze zu missbrauchen, um durch „Evergreening“-Praktiken mit Sekundärpatenten Monopolpreise für Krebsmedikamente wie Herceptin aufrechtzuerhalten. Roche verteidigt seine Patentstrategie als notwendig für die Finanzierung von Innovationen, während Kritiker argumentieren, dass sie billigere Generika verhindert und die Gesundheitssysteme belastet. Im Mittelpunkt der Debatte steht die Frage, ob die aktuellen Patentvorschriften einen angemessenen Ausgleich zwischen Innovationsanreizen und dem Zugang zur öffentlichen Gesundheit schaffen.
Die NGO Public Eye wirft Roche vor, mit „Evergreening“-Taktiken den Patentschutz für das Krebsmedikament Herceptin zu verlängern, um die Preise künstlich hoch zu halten und den Zugang zu günstigeren Generika zu beschränken. Roche verteidigt seine Patentstrategie als notwendig für die Finanzierung von Innovationen, während Experten darüber diskutieren, ob die aktuellen Patentgesetze Missbrauch ausreichend verhindern.